Unterwegs auf dem Fünf-Flüsse-Radweg – Tagebuch und Gewinnspiel

[Blogeinladung in Kooperation mit dem Fünf-Flüsse-Radweg]

Ich war vom 6. bis 11. September auf dem Fünf-Flüsse Radweg in Bayern unterwegs. Hier kannst du täglich im Rückblick nachlesen, was so passiert ist, und zum Schluss gibt es auch ein kleines Gewinnspiel:

Die Tour

Der Überblick über die ganze Tour auf dem Fünf-Flüsse-Radweg:

Tag 1: Nünberg-Sulzbach-Rosenberg: 60,5 km
Tag2: Sulzbach-Rosenberg-Schmidmühlen: 37,5 km
Tag 3: Schmidmühlen – Regensburg: 49,5 km
Tag 4: Regensburg – Prunn: 47 km
Tag 5: Prunn – Neumarkt in der Oberpfalz: 62 km
Tag 6: Neumarkt in der Oberpfalz – Nürnberg: 48 km
Am Vortag in Nürnberg: 71.2 km
Höchstgeschwindigkeit: 39,7 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,7 km
Für einen Radtouren-Anfänger gut machbar! Auf dem E-Bike allemal, aber auch mit normalem Bio-Bike. Da gibts nur ein paar kleine Hügel zu meistern.

 

Fünf-Flüsse-Radtour/ Tag 6

Die letzte Etappe von Neumarkt in der Oberpfalz bis Nürnberg. Am Ludwig-Donau-Main-Kanal oder „Alten Kanal“.

Wie schnell doch die Zeit vergeht! Kaum hast du dich eingeradelt, steht schon die letzte Etappe an. Nach einem leckeren Frühstück im Hotel Lehmeier starteten wir um 10 Uhr in Neumarkt. Der Himmel war noch verhangen, deshalb hielten wir uns auch nicht mehr lange in der Stadt auf, sondern verließen Neumarkt durch das Turmtor und fuhren runter zum Alten Kanal. Der Kanal begleitete uns dann bis ins Zentrum von Nürnberg.
Rechts und links säumen Bäume die Wasserstraße, mal waren es Obstbäume, dann wieder Alleen aus Eichen. Regelmäßig gab es eine Schleuse, da gings dann mit Schwung einen kleinen Hügel hinunter und schnurstracks gerade aus weiter. Der Weg auf den ehemaligen Treidelpfaden war gekiest und eben. Es stellte sich ein bisschen Monotonie ein. Das fanden wir aber gut, denn so konnten wir uns unterhalten oder unseren Gedanken nachhängen und uns dem Fahrgenuss hingeben ohne abgelenkt zu sein.

Bei Berg gibt’s Kunst am Kanal und schöne Liegebänke. Die ehemaligen Schleusenwärterhäuschen sind liebevoll geschmückt und laden heute zur Einkehr ein.
Und natürlich stand auch eine letzte Wasserprobe an. Es war gar nicht so einfach eine geeignete Stelle zu finden, da das Ufer meist mit hohem Schilf zugewachsen ist.

Ja, und wir trafen noch Andre, der Kaffee verkauft und Uschi und Kurt, die Butterröhrlinge sammelten. Getrocknet könne man damit super Bratensoßen abschmecken, versicherten sie mir. Sieht lecker aus nicht wahr? Bei Schwarzenbruck legten wir einen letzten Halt im Biergarten ein. Hier könntest du auch noch eine schöne Wanderung durch die gleichnamige Klamm machen, doch darauf verzichteten wir, weil der Zug auf uns wartete.
Die Ruhe und Kanalidylle begleitete uns bis ins Zentrum von Nürnberg. Kurz vorm Dokuzentrum Reichsparteitagsgebäude verließen wir den Kanal und fuhren am Dutzendteich und Wörder See vorbei zurück zum Startpunkt. Dem Hotel Cristal, die Basis von Franken Radreisen. Dort stand schon das Gepäck bereit.
Meine Freundin musste gleich auf den Zug nach Hamburg und auch ich fuhr noch am selben Abend zurück nach Stuttgart. Glücklich und zufrieden, eine besonders schöne Radtour gemacht zu habe.

Was hat es nun mit den Wasserproben und der Tasche auf sich? Das erzähle ich dir gerne in einem weiteren Post. Und es gibt auch noch ein ausführliches Fazit und etwas zu gewinnen. Also bleib dran. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.

Fünf-Flüsse-Radtour/ Tag 5

Von Prunn bis Neumarkt in der Oberpfalz: 62 km an der Altmühl, am Main-Donau-Kanal und am Alten Kanal entlang.

Familie Felbermeir betreibt mit Herzblut den Hotelgasthof zur Krone. Sogar das Jüngste ist im Tragetuch auf dem Rücken der Mama immer dabei. Nach einem ausgiebigen Frühstück schwangen wir uns auf die Fahrräder und fuhren über Riedenburg bis Dietfurth, wo wir uns den Chinesenbrunnen anschauten. Der schaut lustig aus. Geschmunzelt haben wir auch über die Zwergensammlung in einem bayerischen Vorgarten… Noch vor Beilingries kam die Sonne raus und es wurde sehr schwül, Ich zog die Brille auf, weil einem regelrechte Mückenschwärme entgegenflogen…

Wir schoben dann die Räder gemächlich durch Beilngries und bewunderten die Altstadt. In Beilngries fließt viel Wassr zusammen. Dort ist auch eine Wasserscheide und für mich auch eine Klimascheide. Wie ließen die schwüle und gewittrige Luft hinter uns und schlugen den Weg am Main-Donau-Kanal ein. Frische Luft strömte vom Tal entgegen und mit Gegenwind radelten wir am Kloster Plankstetten und an der mächtigen Schleuse vorbei bis nach Berching. Dort entschieden wir uns für die Strecke direkt am alten Kanal, die immer geradeaus bis nach Neumarkt führt. Der alte Kanal ist ein Kleinod, mit Alleen, Wasserpflanzen und vielen Schleusen. Zauberhaft und ruhig.

Unser Fazit: eine schöne Strecke und überall gab es etwas zu lesen über die Keltensiedlung, den archälogischen Pfad … den alten Treidelpfad, den Skulpturenpfad. Langweilig wird dir nicht. Außerdem gibt es am Main-Donau-Kanal schöne Liegebänke zum Schiffe anschauen.

 

Fünf-Flüsse-Radtour/ Tag 4
Von Regensburg bis Prunn 47 km mit Zeit für eine Schiffahrt zum Donaudurchbruch

Ein Tag in weiß-blau – Spätsommer in Bayern ist, wenn Flussblau und Himmelblau ineinander über gehen und abends wieder alles gut ist. Auch beste Freundinnen geraten mal aneinander: die eine möchte hier einen Stop einlegen, die andere dort, die eine will lesen, die andere fernsehen… kennst du das? Wir haben für gestern beschlossen, dass jede mal ihrer Wege radelt und wir abends unsere Erlebnisse austauschen. Das tut der Seelenhygiene gut. Ebenso der Wechsel vom Doppel- in zwei Einzelzimmer. Ein Anruf bei Oliver Lowig, und schon war das Problem gelöst. Danke Frankenradreisen für die unkomplizierte und prompte Änderung.  Und nun zu den Erlebnissen: Ich habe mir Zeit in Regensburg gelassen und mich dann in dem hübschen Biergarten verquatscht.  Meine Freundin ist bis Kehleim durchgeradelt und hat die Schifffahrt zum Donaudurchbruch gemacht. Klar, die lohnt sich. Ja und einen kleinen Sturz gab es auch. Vor Kehlheim radelst du auf dem Hochwasserdamm. Bei der kurzen, steilen Abfahrt runter vom Damm war der Weg geröllig und das Rad rutschte mir weg. Ich konnte aber rechtzeitig abspringen und nichts ist passiert.

In Kehlheim habe ich im Hafen Frachtschiffe gesichtet und an der Anlegestelle Flusskreuzfahrtschiffe bewundert. Von Kelheim geht es dann am Altmühlkanal weiter bis Prunn. Eine schöne Strecke mit Schleuse und Alleen. Beeindruckt hat uns beide der Tatzelwurm, das ist die längste Holzbrücke Europas und das Schloss Prunn , das hoch überm Tal  und unserer Unterkunft dem Hotel-Gasthof Krone thront. Bei Lammleber und Krautwickeln mit Haselnussfüllung tauschten wir unsere Erlebnisse aus und fielen anschließend zufrieden ins Bett.

Und heute? Was macht der Popo? Erstaunlich gut! Ihm scheint das Radfahren nichts auszumachen. Dann also weiter. Vor uns liegen einige Kilometer, bis wir nach Neumarkt in der Oberpfalz ankommen.

[Blogeinladung in Kooperation mit dem Fünf-Flüsse-Radweg]
#fünfflüsseweg

Fünf-Flüsse-Radtour/Tag 3

Von Schmidmühlen bis Regensburg: 49,5 km

Bei der heutigen Rückschau gibt es ganz viel Fluss zu sehen. Und wer ihn bei schönem Wetter radelt, sollte unbedingt Badesachen einpacken! Denn es gibt einige wunderschöne Badestellen am Fluss. Nach dem Frühstück in der heimeligen Wirtsstube des goldenen Lamm sind wir durch Schmidmühlen spaziert, auf dem Skulpturenweg von Erasmus Grasser, dessen Moriskentänzer das Münchner Rathaus schmücken. Dabei haben wir uns die Badestelle vom Vorabend nochmals bei Tageslicht angeschaut. Am liebsten wären wir sofort hinein. Wir sind aber aufs Fahrrad, die nächste Etappe führt an der Vils entlang, am Truppenübungsplatz vorbei, bis Kalmünz.

Bei dem herrlichen Wetter gestern, wirkte der Ort sehr südländisch. Schau mal, siehst du das Haus im Fels? In Kalmünz mündet die Vils in die Naab. Es gibt einen hübschen Platz an dem alle Radler rasten und eine Pause einlegen, wir sind dann vor bis zur Spitze gelaufen und haben am Flußidyll von Vils und Naab gechillt.  Dann wieder aufs Rad und an der Naab bis Regensburg, inzwischen ein breiter ruhiger Strom mit hübschen Badestellen. In Duggendorf haben wir gebadet… und sind anschließend gemächlich weiter geradelt bis Regensburg. Vor Regensburg haben wir noch mal Pause gemacht in einem Biergarten. Den Dom siehst du schon von weitem. Ja, und Regensburg ist einfach schön. An der schönen blauen Donau geht’s heute weiter bis Kelheim und dann aufs Schiff.

Fünf-Flüsse-Radtour/Tag 2

Von Sulzbach-Rosenberg bis Schmidmühlen: 37,5 km

Servus aus Schmidmühlen in der Oberpfalz. Der Tacho zeigte gestern Abend nur 38 km Fahrtstrecke an. Und das war gut so, denn der Tag war vollgepackt mit schönen Erlebnissen und Genussmomenten. Mit Hubert vom Tourismus @AmbergSulzbacherLand sind wir durch das liebenswerte Städtchen Amberg spaziert und haben einige Kuriositäten entdeckt: das Amberger Ei, die guterhalten Stadtmauer in Eiform, die Brille – eine Spiegelung“ der Stadtmauer (freut jeden Optiker), das ehemalige Gefängnis, das heute Hotel ist, die gotische Basilika mit dem hohem Kirchturm. Und das Museum, in dem sich alles um die Luft dreht.

Weiter geradelt sind wir dann auf der ehemaligen Bahntrasse, ganz relaxed ohne große Steigung und Krümmung. Und immer wieder tauchte die Vils neben uns auf, ganz ruhig fast stehend wie ein See… Spontan haben wir in Rieden noch  einen Badestopp eingelegt. Das Wetter war herlich, das Freibad so schön und Maxl, der Bademeister ist eine Institution. Dann aber schnell weiter: Frau Altenbuchner vom goldenen Lamm wartete schon auf uns. Zum Abendessen gab es fangfrische Forelle Müllerinnen Art aus der Lauterach…Lecker!

Fünf-Flüsse-Radtour / Tag 1

Von  Nünberg bis Sulzbach-Rosenberg: 60,5 km

Guten Morgen aus Sulzbach-Rosenberg aus dem Brauereigasthof Sperberbräu. Unsere erste Etappe auf dem Fünfflüsse-Radweg haben wir geschafft. Vom Hotel Cristal in Nürnberg sind wir knapp 61 Kilometer bis Sulzbach Rosenberg geradelt. Der Weg führt fast immer an der Pegnitz entlang. Zunächst erst einmal raus aus der Stadt –  auf der mitteralterlichen Industrieroute. Das Fabrikgut Hammer ist ein schönes Beispiel dafür. Bezaubert hat uns Lauf an der Pegnitz. Eine schöne Burg, viel Fachwerk und die Mühle mit Biergarten malerisch am Fluss. Überrascht hat uns Ottensoos mit perfekter Infrastruktur für Biker: Trinwasserbrunnen, Infotafel, E-Bike-Ladestation und eine Radkirche, klar einen Gasthof gibts auch.

Den Sprung in den Happurger See haben wir nicht mehr geschafft, dafür eiskaltes Wasser in Pommelsbrunn getreten und eine Wasserprobe aus dem Bach genommen. Froh war ich über mein E-Bike hinter Etzelwang, denn da gings es den Berg hinauf bis Schönlind, wo das Wasser zur einen Seite ins Schwarze Meer und zur anderen in den Atlantik fließt . Die Aussicht auf einen leckeren Hirschbraten mit Pfifferlingen motivierte uns für den Endspurt. Wir sind jetzt schon richtig auf dem Land angekommen: Oberpfalz, das heißt drei Gänge runterschalten und Natur pur genießen. Heute schauen wir uns Amberg an und es geht weiter bis nach Schmidmühlen.

Fünf-Flüsse-Radtour/ Rückblick auf Nürnberg.

Guten Morgen aus Nürnberg. Hier bin ich seit Freitagabend zusammen mit meiner Freundin Hildegard. Und bevor wir uns gleich auf den Sattel schwingen, erzähle ich euch, was wir gestern in Nürnberg erlebt haben. Ok, der Morgen startete etwas vertraxt, weil ich mein Laptob-Netzteil zuhause vergessen hatte, … die Kurzfassung wir kennen den Media-Markt und den Conrad in Nürnberg und die Radstrecken dort hin, das Problem ist jetzt Gottseidank gelöst. Und das Gute daran wir haben einen schönen Radweg an der Pegnitz entdeckt. Am Nachmittag sind wir zum Dutzendteich rausgeradelt und haben uns das Dokumentationszentrum angeschaut. Das ist ein riesiges Gelände und man kann sich heute noch sehr gut vorstellen, wie damals die Massen hier aufmarschiert sind. Später gab es noch eine kurzweilige Führung mit dem Fahrrad durch Nürnbergs Altstadt. Und am Abend ein Wiedersehen mit AngelikaNeumann, mit der ich letztes Jahr in der Linie 5 in Nürnberg unterwegs war.

Unsere Genussmomente: die schöne Strecke an der Pegnis, drei (Nürnberger) im Weck, die unterhaltsame Stadtführung, das Treffen mit Angelika

So und jetzt schwingen wir uns aufs E-Bike und Fahrrad und radeln die erste Strecke des Fünf-Flüsse-Radwegs. Tschüss bis morgen. In den Stories poste ich ab und zu was.

Linie5-Aktion /Gewinnspiel

Ich habe Mitbringsel von meiner Radtour auf dem Fünf-Flüsse-Radweg in einerTasche vom Amberg-Sulzbacher Land gesammelt. Und du kannst sie gewinnen:

Poste doch in die Kommentare, wohin deine nächste Reise geht und du die Tasche mitnehmen würdest. Benutze dazu die Hashtags #fünfflüsseradweg #linie5 #thewalkingbag.

Also: “#fünfflüsseradweg #linie5 #thewalkingbag  Ich würde die Tasche mit nach xy nehmen“, oder ähnlich. Unter allen Kommentatoren im Blog und in den sozialen Medien lose ich dann am
3. Oktober einen Gewinner aus und schicke ihm die Tasche mit den Mitbringseln zu.  Viel Spaß.

Jetzt möchtest du noch wissen, was in der Tasche ist?

  • Eine Karte vom Fünf-Flüsse-Radweg
  • Eine Flasche Sperberbräu-Wasser
  • Ein Seeräuber-Schwimmabzeichen vom Bademeister Maxl aus Rieden
  • Eine Probe Kräuterbalsam aus Regensburg
  • Nürnberger Lebkuchen
  • Eine Tasse aus dem Hotel Cristal
  • Echter Bayerischer Bienenhonig aus dem Hotel -Gasthof Zur Krone
  • Ein Holzkugelschreiber aus Neumarkt in der Oberplaz
  • Und der Stoffbeutel #thewalkingbag aus Amberg

Ich verbinde damit viele positve Erinnerungen und wünsche mir, dass der- oder diejenige, der sie bekommt auch viel Freude damit hat. Schön wäre es, wenn du (auf deiner Reise) von der #walkingbag noch mal ein Foto machst und mir zumailst oder auf Facebook mit den drei Hastags hochlädst und mitteilst wo sie jetzt ist. Viele Grüße, deine Heike.

Was meinst du dazu? Schreib mir.

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