Weltreise planen – Afrika und Nahost

Woche 3:  14. bis 20. Februar 2022

Afrika und Nahost

20. /21. Februar 2022

Woche 3 – Afrika – Zusammenfassung

Guten Morgen,
Was nehme ich mit aus dieser Woche zu Afrika?

  1. Die Big Five oder Little Five oder Ugly Five werden es wohl sein. Ich werde mich nur entscheiden müssen, welchen Nationalpark ich besuche… einen in Tansania, Kenia oder Südafrika … alle schaffe ich auf keinen Fall!
  2. Klassisch macht man eine Jeep-Safari, es gibt aber auch Walking Tours oder Boot-Trips durch Nationalparks – das finde ich SEHR interessant
  3. Öffentliche Verkehrssysteme wie wir sie kennen existieren nur rudimentär im Norden des Kontinents oder Kapstadt… Bus fahren ist ein Abenteuer (ich erinnere mich an meine Busfahrten auf Madagaskar) aber ich werde es trotzdem machen! Eine 5 zu finden wird eine Herausforderung – das ergibt sich wahrscheinlich erst vor Ort.
    Miriam Palm beschreibt auf ihrem Blog „Nordkap nach Suedkap“ sehr ausführlich über die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Toller Blog mit vielen Hintergrundinfos, die über die üblichen Klischees hinausgehen.
  4. Äthiopien als Wiege der Menschheit, Malawi und Sambia sind gute Alternativen/Ergänzungen zu den touristischen Hochburgen Kenia, Tansania, Namibia…
    es gibt ein Afrika jenseits der Safaris…
  5. Der Rest darf sich entwickeln…

Hab einen schönen Tag

Heike

19. Februar 2022

Straßenbahnabenteuer in Alexandria

Guten Morgen,

gestern habe ich mir den Norden von Afrika angeschaut, Ägypten, Marokko, Tunesien, Sinai…
Hängengeblieben bin ich dann in Alexandria, der Stadt am Mittelmeer, die Alexander der Große gegründet hat und zu seiner Zeit das Zentrum der Gelehrten war. Alexandria ist nach Kairo die zweitgrößte Stadt Ägyptens und versprüht eine interessante Mischung aus Orient und Moderne, und ein ganz eigenes Flair als Großstadt am Mittelmehr ähnlich wie Tel Aviv. Und in Alexandria gibt es die ältesten Straßenbahnen Afrikas. Manche sehen entsprechend ramponiert aus, andere sind hypermodern. Denn es gibt ein riesiges Investitionsprogramm für die Sanierung der alten Raml Tram. Die Linie 5 fährt entlang der Küste an allen Stränden der Stadt vorbei, da wo gern die wohlhabenden Kairoer ihre Sommermonate verbringen.

Frederik Buchleitner beschreibt auf seinem Blog Tramreport sehr schön die Straßenbahnabenteuer von Alexandria.

Und ich hätte große Lust, mich in den Teewagen zusetzen. Eine sehr interessante Linie.

Hab einen guten Tag

Heike

18. Februar 2022

Zwei Fünfer-Übernachtungen

Guten Morgen,

heute ganz kurz und schmerzlos meine Recherche-Ergebnisse von gestern Abend:

  1. Boutiquehotel No. 5 in Entebbe, Uganda am Victoria-See
  2. Mantis No 5 Boutique Art Hotel, Port Elizabeth, Südafrika

Nach dem Motto, auch wenn ich mich hinlege, ist es eine 5.

Hab einen schönen Tag

Heike

17. Februar 2022

Wo spricht man spanisch und Afrika ohne Big Five, geht das?

Guten Morgen,

gestern Abend hatte ich ja wieder meinen Spanisch-Kurs. Danach habe ich gleich mal nachgeschaut, ob in Afrika Spanisch gesprochen wird. Was glaubst du?
Also in Ceuta, der spanischen Exklave bei Marokko gegenüber Tanger, in der Westsahara und in Äquatorialguinea wird Spanisch gesprochen. Äquatorialguinea ist ein winziges Land und war bis 1968 Spanische Kolonie, daher ist auch heute noch Spanisch die Amtssprache. Ansonsten ist das Land zwischen Kamerun und Gabun für Touristen nicht sehr erschlossen. Es ist zwar reich an Ölvorkommen, davon hat die Mehrheit der Bevölkerung aber nichts, weil der Staatsapparrat korrupt ist und sein Präsident ein Diktator. Die EU hält sich wegen  Menschenrechtsfragen mit Investitionen zurück, was China ausgenutzt hat und deshalb wirtschaftlich sehr präsent ist, wie übrigens auch in vielen anderen Staaten Afrikas.

Safari mit Big Five und Alternativen

Für viele Touristen besteht Afrika nur aus dem Osten (Kenia, Tansania, Botswana…) und der Frage nach den Big Five (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard).

Auf welcher Safari und in welchem Naturpark bekomme ich die Big Five am besten vor die Kamera?

Das frage ich mich natürlich auch und gebe sie gern an euch alle und die Schwarmintelligenz weiter…

Und müssen es immer die Big Five sein? Reichen nicht auch die Little Five (Leopardenschildkröte, Sprungspitzmaus, Büffelweber, Nashornkäfer , Ameisenlöwe) oder die Ugly Five (Hyäne, Warzenschwein, Gnu, Geier, Marabu)?

Ich freue mich auf eure Erfahrungen mit Safaris und dergleichen.

Habt einen schönen Tag

Heike

 

16. Februar 2022

Bei Vollmond auf den Kilimanjaro!

„Gemeinsam mit meinem Guide und ohne Stirnlampe, besteige ich gegen Mitternacht einen der schönsten Berge der Welt und wenn die Gletscher im Mondlicht glitzern, dann ist das absolut atemberaubend. Der Mond, das Lichtermeer von Moshi und nicht weit weg die letzten Eisgiganten des Kibo. Alles scheint zum Greifen nah! Am Stella Point schiebt sich die Sonne langsam über den afrikanischen Kontinent, in dunkelrot – orange – gelben Farben. Wir stehen kurz vor dem Gipfel „Uhuru Peak“. Der Moment ist umwerfend.“

Wow, hört sich doch toll an, meine kleine Gedankenreise ins Jahr 2023 …, aber ehrlich heute wäre ein guter Tag, denn es ist Vollmond. Die Besteigung des Kilimanjaro an Vollmondtagen wird von verschiedenen Reiseanbietern als besonders schön angepriesen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich die Grundkondition nicht habe und bis dahin schwerlich aufbauen werde. Aber die Gegend um dieses Gebirgsmassiv möchte ich bei meiner 5aroundtheworld-Tour auf jeden Fall aufsuchen.

Das Kilimanjaro-Gebirgsmassiv ist mit 5.895 Metern das höchste in Afrika. Es liegt im Osten des Kontinents in Tansania, nahe der Grenze zu Kenia. Früher war Tansania eine deutsche Kolonie. Darum hieß der Kilimanjaro bis 1964 Kaiser-Wilhelm-Spitze nach dem deutschen Kaiser Wilhelm den Zweiten.  Es gibt drei Gipfel: den Shira, den Mawenzi und den Kibo. Vor Corona traten jährlich  35.000 Bergsteiger dieses Abenteuer an, wovon es knapp die Hälfte bis zum Gipfel schaffen. Es gibt verschiedene Routen auf den Berg.  Auf jeden Fall macht man die Besteigung mit einheimischen Guides und benötigt auch eine offizielle Erlaubnis.

Bergwelten Chefredakteur Klaus Haselböck beschreibt hier seine Tour sehr schön.

Hab einen schönen Tag,

wir sehen uns, bei Vollmond auf dem Kilimandscharo.

Heike

15. Februar 2022

Kriege und Krisen in Afrika

 

Guten Morgen,
gestern Abend bin ich in die dritte Woche meiner Ideensammlung gestartet. Afrika und Nahost sind an der Reihe und vor mir stapeln sich Reisekataloge mit Safaris und anderen Afrikaabenteuern… Aber vielleicht bist du jetzt enttäuscht, ich starte nicht mit einem einfachen Thema. Nicht mit der Frage: Welche Safari garantiert mir einen Blick auf die Big Five, welche Sehenswürdigkeiten bietet Südafrika, wie reise ich am besten nilabwärts und was brauchst, um den Kilimandscharo zu besteigen.

Mir ist gestern  eine ganz andere Grafik in die Hände gefallen. Schau mal, sie zeigt, wo überall Kriegs- und Krisengebiete auf der Welt sind.

Ziemlich eindeutig, nicht wahr. Zig Millionen Menschen begeben sich Tag für Tag wegen Krieg, Naturkatastrophen oder Hunger „auf Weltreise“ – nicht freiwillig, sondern weil sie flüchten wollen oder müssen. Gerade auch aus Afrika. Angesichts dieser Grafik bin ich sehr dankbar geworden, dankbar dafür, dass ich mich gerade so unbeschwert meiner Weltreise widmen kann. Ich bin in keinem Krieg, leide keinen Hunger und bin auch in einer persönlichen Situation, die es mir erlaubt, meinen Wünschen nachzugehen. Vor ein paar Jahren war das noch ganz anders. Da hatte ich gar nicht das Geld, die Zeit  und Muße, um überhaupt über so etwas nachzudenken, da war mein Sohn noch viel zu klein, Kita und Schule wichtiger, die Schwiegereltern pflegebedürftig, da gab es Trauer und Erbauseinandersetzungen, und und und…

Ich bin mir auch bewusst, dass sich meine Situation von jetzt auf nachher auch wieder um 180 Grad drehen kann. Deshalb genieße ich den Moment und habe auch schon so viel Freude an der Planung. Aber das wollte ich jetzt auch mal loswerden.

Hab einen schönen Tag,

Heike

 

 

 

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