Kölnsplitter Tag 3: Dom und City

Tag 3: Am Mittwoch bringt mich die Fünf zum Appelhofplatz/Zeughaus. Ich bin an diesem Morgen mit dem guten Vorsatz aufgestanden, mich im Zeughaus über die Geschichte der Stadt Köln kundig zu machen. Doch das Städtische Museum öffnet erst um zehn Uhr. Jetzt ist es kurz nach neun, das dauert also noch über eine halbe Stunde. So lange möchte ich dann doch nicht warten und mache ich mich stattdessen zu Fuß auf den Weg in Richtung Innenstadt/Breite Straße.

Dabei entdecke ich die kleine Gasse „Auf dem Berlich“ mit Kunstgalerien, Antiquitäten- und Schmuckläden. Außerdem haben sich in der Gasse interessante Spezialgeschäfte, wie Schuhe in Ober- und Untergrößen (Damenschuhe beispielsweise von Größe 31-45,5), Stoffe und Nähutensilien, Leder-Mokassins und Ponchos aus Alpakawolle, niedergelassen.  Bekommt man beim Shoppen Hunger, kann man den mit Sushis, grüner Feinkost oder beim Feinkostbäcker stillen. Weil es aber sehr früh ist, haben die meisten Geschäfte noch geschlossen. Also nichts mit Shoppingerlebnis der gehobenen Art, weiter geht’s.
Schließlich lande ich etwas erschöpft in der Bar Alfredo gegenüber dem Karstadt in der „Breite Straße“. Es ist jetzt kurz vor zehn, bei einem Espresso schaue ich zu, wie sich die Breite Straße langsam belebt. Gegenüber am Personaleingang vom Karstadt rauchen die Verkäuferinnen eine letzte Zigarette bevor sie sich in die Arbeit stürzen. Den Rest des Vormittags verbummle ich in der Breite Straße.

Abends bin ich dann zusammen mit Jean-Luc noch mal zum Dom gefahren. Für den Aufstieg auf den Turm ist es schon zu spät (im Sommer bis 18 Uhr möglich), stattdessen genießen wir den schönen Sommerabend am Rheinufer – zusammen mit vielen Kölnern und anderen Touristen.

Dieser Beitrag gehört zu meiner Reihe Kölnsplitter im August. Bei schönstem Sommerwetter verbringe ich mit Jean-Luc eine Woche in Köln. Während der Sohnemann die neuesten Tricks der Filmanimation lernt, erkunde ich vormittags von neun bis halb eins die Linie 5 in Köln. Die Linie 5 hat insgesamt 17 Stationen, manche davon liegen unterirdisch andere wiederum oben, also eine Kombination von U-Bahn und Stadtbahn. Jeden Tag habe ich mir einen anderen Abschnitt vorgenommen, nicht der Reihe nach, sondern ganz spontan.

Möchtest Du wissen, was ich die anderen Tage erlebt habe?
Kölnsplitter Tag 1: Die Linie 5 endet am Butzweilerhof
Kölnsplitter Tag 2: Bummel durchs Belgische Viertel
Kölnsplitter Tag 4: Vom Westbahnhof zur JVA

Außerdem frage ich:
Warum feiern die Kölner im Hochsommer Karneval?

Was meinst du dazu? Schreib mir.

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